Wer, wie, was ich bin ...

Wer?

Lara Legano, weiblich. Mein Alter habe ich vergessen, es ändert sich jedes Jahr und es differiert auch stark zwischen biologischem und gefühltem Alter.

Manchmal benehme ich mich wie ein Teenager. Je nach Anlass auch wie eine Dame. Es gibt Stunden, da könnte ich die Welt umarmen und es gibt Minuten, da möchte ich mich am liebsten unterm Sofa verstecken.

Wie?

... meist fröhlich, unkompliziert; schaue neugierig in die Welt, diskutiere gern über Themen wie - natürlich den Frieden - auch über Kunst und Literatur. Besonders gern über biologische Fragen.

Was?

... verbindet uns mit Pflanzen und Tieren; wie bringe ich meinem Gehirn bei, keinen falschen Alarm auszulösen, bloß weil ich gerade ein Flugzeug besteige.

Begriffe wie der 'Sonnenuntergang' können mich beschäftigen, denn die Sonne geht nicht unter! Sie bleibt wo sie ist, hoffentlich so lange ich noch lebe. Doch wie kann man etwas so Schönes wie einen Sonnenuntergang anders benennen. 'Abendrot' gefällt mir, doch es ist noch da, auch wenn der Glutball Sonne nicht mehr zu sehen ist.
'Aufgrund der Erdrotation verschwindet die Sonne aus unserem Blickfeld' wäre eine gute Definition. Bezeichnet aber das nur ein paar Minuten anhaltende Phänomen auch nicht exakt. Puh! - Darüber werde ich die nächste Zeit mal nachdenken ... obwohl ich blond bin.

Bei Ungerechtigkeiten versuche ich durch gute Argumente zu überzeugen. Obwohl ich keine Buddhistin bin, befinden sich auf meiner DNA Gene, die scheinbar viel über die Lebenseinstellung der Buddhisten gespeichert haben. So einige Mitmenschen schütteln den Kopf darüber, wenn sie hören, dass ich mitunter auch deren oder meinen Widersachern Verständnis entgegenbringe.

Lara Legano

Lange Zeit war ich als Vorleserin aktiv und gestaltete entsprechende Events.

U. a. Lese-Event: Edgar Allen Poe

Erzählungen in 2 Bänden
(Büchergilde Gutenberg 1966)

2008 im Café Unplugged, Göttingen
Mit Zeichnungen von Alfred Kubin für:
'Der schwarze Kater',
'Die Scheintoten',
'Das verräterische Herz'

weitere Lese-Events: Vorleserin - Lese-Events

und so sehe ich mit 100 Jahren aus


Blick in die Zukunf
t
... und so sehe ich vielleicht mit
100 Jahren aus.

Ich wünsche mir, auch im hohen Alter unbekümmert das Leben zu genießen. Noch zu singen und dazu Mandoline zu spielen.

Neugierig das Weltgeschehen zu beobachten, mit meinen Kindern und Enkelkindern darüber zu diskutieren.

... dass mir das Essen und der Wein
noch schmeckt und gut bekommt.





Veröffentlicht wurden bisher u. a.:

Zwei Kurzgeschichten
Das Versteck und Die Tür sind im Göttinger Almanach 1 aufgenommen worden.
Das Versteck auch bei Literatur/Flensburg-Online (Das Portal existiert nicht mehr)  

'Telearbeit - Wo bleibst du?'   Kabarett-Sketch im Magazin Auguste 12  2004/2005  Georg-August-Universität, Göttingen

Das Gedicht 'Spuren' in der Anthologie IV Nationalbibliothek 
für das deutschsprachige Gedicht




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