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Mein Geliebter
der
mich
wachküsste
die Glut entfachte
auf wilde Lüste
sinnlich und sachte
Hand in meiner Hand
Kuss auf weicher Haut
Seelen so verwandt
inniglich vertraut
flieg in den Morgen
umarme die Welt
Liebe verborgen
die Freiheit erhellt
kehrest du wieder
versinke im Schoß
schließe die Lider
wir lieben uns bloß
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Milde Nebel
Es dunkelt, milde Nebel verschlucken Bäume und Hecken,
Die Sonne färbt Alles Orange und Rot.
Rund um das Haus ist es still geworden.
Die Vögel zwitschern nicht mehr, Wühlmäuse
und Eichhörnchen rüsten sich für den Winterschlaf.
Kerzenlicht wirft flackernde Schatten an die Wand.
Zeit zum Lesen. Zeit, um ein wohltuendes Bad zu nehmen.
Zeit, um die Seele von quälenden Gedanken zu befreien,
Platz zu schaffen für den Frühling des Lebens.
Morgen wird der Tag neu geboren.
Auch ich werde jeden Tag neu geboren.
Immer wieder - immer wieder.
Strecke behutsam die Arme dem Morgenlicht entgegen,
umarme die Welt.
Die Welt ist schön, auch wenn es nebelt.

Spuren
Sie haben sich
durch's Land gefressen
Blatt für Blatt
Ohne Respekt vor dem Wort
Schleimspuren zieren den Ort
Der Boden ist glatt
Schleimspuren
Vertrocknen auf dem Sand
Kosmischer Staub birgt ewig
Keime des Lebens in sich
An einem Band
Worte zu Zeilen
Zeilen zu
Seiten
Seiten zu Büchern
Fressen und pressen
In Schnecken-Häusern
Raum bilden für Zeilen
Die ewig verweilen
Wenn Kluge sie äußern
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Den Stein der Weisen
gibt es nicht; aber Weise, die
Steine vergolden.


Schneeglöckchen
läuten
den Frühling ein,
wiegen sich im Wind.
Möchte Dich im Sonnenschein
wiegen wie ein Kind.
Kann nicht übers Wasser laufen,
im Meer würd' ich versinken.
Kann Dir auch nichts Schönes kaufen,
nur auf Dein Wohl was trinken.
Vielleicht hörst du des Glöckchens Klang,
in einer stillen Stunde.
Es singt vom Glück ein Leben lang,
für Dich aus vollem Munde.
30. Januar 2008
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Vergiss
das blaue Blümelein
in dieser Mauerritze;
Es riss das raue Dichterlein,
auf jener Mauer Witze!

Eine
Freundschaft
gleicht dem fließenden Wasser.
Von der Quelle plätschert es als Bach,
windet sich um kleine und größere Felsbrocken.
Stürzt sich als Fluss mutig einen Berg hinunter,
weitet sich als Strom im Tal aus.
Irgendwann erreicht es das Meer der Stille.
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Frieden
Texte und Gedichte...
"Es gibt nur einen Weg
zum Frieden: Sei friedlich!"
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Kommentare
...alles was mich
bewegt,
berührt oder nervt
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Wenn die Birke sich schält
und die Seele sich quält
sind beide verwundbar
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Neue Rinde wächst nach,
nur die Seele liegt brach
hat vergessen was wa(h)r
Die Birke erneuert sich
und die Seele befeuert dich
sei bitte kein Narr
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Die
Sonnenblume weiß was gut ist.
Sie
dreht ihr Gesicht zur Sonne.
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