Raucher
im Brennpunkt
Ich fordere
Warnhinweise für Autofahrer ...denn Autofahren kann
tödlich sein.

Autofahren kann tödlich sein.
Inzwischen gibt es Tausende von Hinweisen
bei
Google, wenn in der
Suchleiste eingegeben wird "Autofahren kann tödlich sein"!
Eine
überaus logische Fortführung, die aus der Diskussion
über die
Warnhinweise
auf Zigaretten-Schachteln entstanden ist.
...kann
tödlich sein - was kann alles tödlich sein?
Eine
Liste darüber aufzustellen, wäre unsinnig,
würde den Rahmen der Website
sprengen.
Daher
nur die wichtigsten Beispiele:
Thema Nr. 1 ist die Liebe
- Liebeskummer kann tödlich sein! Sex auch!
Die Liebe sollte
verboten werden!
Thema
Nr. 2 ist das Essen - Essen kann tödlich sein!
Das
Essen sollte verboten werden!
Thema Nr. 3 ist die Arbeit
- Arbeit kann tödlich sein!
Die Arbeit sollte verboten werden!
Die
Frage ist schon berechtigt: Warum werden nur die Raucher mit diesen
Warnungen konfrontiert?
Das
ist inkonsequent! Ich fordere daher, lasst die
Warnhinweise auf
den Zigarettenschachteln verschwinden oder
überschwemmt Land und Leute; Autos und Flugzeuge; Messer und
Gabel mit
entsprechenden Warnungen.
Die
Psychologie der Manipulation zeigt ihre Wirkung.
Bombardiert
mit Statistiken über Risiko-Faktoren, kürzere Lebens-
erwartungen;
manipuliert mit suggestiven Schildern "Rauchen kann tödlich
sein";
werde ich als Raucher in die Ecke gedrängt, vom
gesellschaftlichen
Leben
ausgeschlossen.
Verzweifelt google ich nach
Restaurants, Kneipen, Cafés in denen noch geraucht werden
darf; wünsche
mir die alten Zeiten her, in denen ich
ungestört Tabak
genießen konnte.
Ich weiß, streng medizinisch
gesehen schadet Rauchen dem Körper.
Was mir noch mehr
schadet ist jedoch die suggestive Sprache von Gesundheitsmanagern und
den Medien, der Hinweis auf der Zigarettenschachtel "Rauchen kann
tödlich sein". Überall werde ich damit konfrontiert.
Schlimm die großen
Werbeplakate an den Bushaltestellen!!! Rauchen kann tödlich
sein,
Rauchen, kann tödlich sein, Rauchen kann ...
Mein
Gehirn prägt sich das doch alles ein!!!
Irgendwann meint
mein Gehirn: "Sie raucht, rauchen ist tödlich, also
muss sie
irgendwie schwer krank werden, bevor sie sterben kann.
Mal
sehen, was wir da machen können ...
Herzinfarkt? -
Nein, ihr Herz ist gut durchblutet...
offene
Beine? Mhm, leider läuft sie zu viel, ihre Muskeln massieren
die
Venen...
das könnte schwierig werden...
Lungenkrebs? -
Mhm... Sie singt viel und sehr laut, das sprengt die
Raucherbeläge
fort... vielleicht Schlaganfall?
All diese
verflixten Hinweise können eine Erwartungshaltung
auslösen, tatsächlich
an lebensbedrohlichen Krankheiten zu sterben.
Zur
Zeit boomt der Markt für die schönen Zigaretten-Etuis
... ohne
Werbung ... ohne Drohung!
Ist es
tatsächlich so schlecht um
die Raucher bestellt?
Wie sieht es wirklich mit
den Statistiken aus:
Es gibt ein "Repetitorium -
Medizinische Psychologie und Soziologie -
Statistisches
Denken" am »
Georg-Elias-Müller-Institut
für Psychologie an der Uni Göttingen
Ein Beispiel daraus:
Von
1000 Rauchern sterben 2 an Herzinfarkt -
Von 1000
Nichtrauchern 1
Das Risiko für Raucher ist also in diesem Fall
doppelt so hoch.
Na,
sowas ...!
Bei der genaueren Berechnung
des
absoluten Risikos kommt jedoch heraus:
Nichtrauchen verringert
Herzinfarkt um 0.01%
Also, selbst korrekte
Statistiken können täuschen.
Darüber hinaus
stelle ich es mir
schon schwierig vor, wie diese Statistiken überhaupt
aufgestellt
werden können.
Wenn beispielsweise alle
Menschen, die an Lungenkrebs gestorben sind, aufgelistet werden.
Nun
wird gezählt wiewiele von denen geraucht haben. Doch Niemand
kann mit
Sicherheit behaupten,
dass die "Raucher", wenn sie nicht
geraucht hätten, nicht trotzdem an Lungenkrebs gestorben
wären.
Noch etwas:
Aus
der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes" Heft 33, geht
hervor, dass neben dem Rauchen Übergewicht, mangelnde
körperliche
Bewegung, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen zu den
Risikofaktoren eines Herzinfarktes gehören.
Übrigens
ist das Bergwandern auch ein Risiko-Faktor:
Rund
120 Todesfälle gibt es jedes Jahr beim Wandern in den Bergen.
Häufigster
Grund: Überanstrengung
kann zu Herzinfarkt oder Herz/Kreislaufversagen führen.
Es gibt sogar positive
Effekte
des Rauchens:
Raucher sind besser gegen
Schizophrenie, Alzheimer, Parkinson und Hyperaktivität
gewappnet.
Schwedische Forscher haben jetzt bewiesen, dass Nikotin
schützen kann.
Die
Forscher erklären das damit, dass Nikotin auch ein wichtiger
Bestandteil von Botenstoffen im Gehirn ist. Zum Beispiel sorgt es
dafür, dass Dopamin gebildet wird. Sie glauben auch, dass
Nikotin die
Nervenzellen vor Schäden schützen kann.
Aus meiner eigenen
Erfahrung:
Der
Raucherbelag schützt die Zähne vor Karies!!!
Die alten
Fischer, die ständig Kautabak kauen, kennen kein Karies. Der
Raucherbelag auf denZähnen verhindert das.
Scheinbar
schützt der Belag auch vor anderen Bakterien und Viren, denn
wenn ich
rauche,
ist mir aufgefallen, dass ich weder Erkältungen noch
Grippe
bekomme.
In den zwei Jahren meiner freiwilligen
Raucherpause, war ich oft krank, nahm so an Gewicht zu,
dass
ich große
Probleme mit Fuß- und Knie-Gelenken bekam.
... und
die "statistische" zunächst geringer erscheinende Lebensdauer
können
Raucher dadurch
verlängern, indem sie:
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Rotwein
trinken
Es ist allgemein bekannt, dass in
Frankreich die
Sterblichkeit durch Herzerkrankungen trotz fettreicher Mahlzeiten
bedeutend geringer ist als in anderen Industrieländern. Dies
wird durch
den höheren Verbrauch von Rotwein erklärt.
Kaffee
genießen
Kaffee senkt das Risiko einer
Leberkrebserkrankung
um
die Hälfte.
Forscher vom Nationalen Krebsforschungszentrum in
Tokio haben herausgefunden, dass die tägliche Dosis Kaffee das
Risiko
einer Leberkrebserkrankung reduziert.
Die Wirkung verbesserte
sich, je mehr Kaffee getrunken wurde.
Schokolade
essen
Dass Schokolade essen nicht nur dick macht,
sondern wegen der
antioxidativen Effekte des Kakaos auch durchaus positiven Einfluss auf
die Gesundheit ausüben kann, haben verschiedene Studien
gezeigt. So
haben Schweizer Forscher herausgefunden, dass auch Raucher von den
gesunden Effekten der Schokolade profitieren können.
Raucher
können also das Leben genießen
und essen was
ihnen schmeckt, denn
tatsächlich besteht ein Zusammenhang zwischen Rauchen und
Körpergewicht, sagt Dr. Friedrich Wiebel, Toxikologe und
Vorsitzender
des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit.
Nikotin
"dämpft das Appetitzentrum" im Nervensystem.
Ein Schutz gegen
Übergewicht!
Weitere
Voraussetzungen für ein langes
Leben:
Viel Lachen, Lieben, guter Sex,
Kreativität und
Selbstachtung.
Gebt
den Rauchern ihre Selbstachtung
zurück!
...und passen Sie lieber auf,
dass Ihnen
keine Schildkröte auf den Kopf fällt.
»
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Vögel,
die Schildkröten knacken
Plinius
Secundus erzählt von einem Adler, der den angeborenen Instinkt
besitzt,
erbeutete Schildkröten zu zerbrechen, indem er sie aus der
Höhe
herabfallen lässt.
Ein solcher blinder Zufall habe
den Dichter Aischylos getötet, der auf den freien Himmel
vertraute, um
dem für diesen Tag verkündeten Schicksal eines
Hauseinsturzes zu
entgehen.
Gaius Plinius Secundus,
ein
römischer Gelehrter
(lebte vor fast 2000 Jahren)
Das
es Vögel gibt, die Schildkröten knacken, ist von
modernen
Naturforschern bestätigt worden.
Quelle: NZZ FOLIO
Neue
Zürcher Zeitung |