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Diesen Mut bringt der
Buddhismus auf:
Obwohl der Buddhismus Opfer von Gewalt und Verfolgung war (Christentum,
Islam, Stalinismus, Maoismus u. a.) gab es keine gewaltsame Gegenwehr,
keine Rache-Akte.
Obwohl er dadurch riesige Verbreitungsgebiete verloren hatte, versuchte
er nie, diese gewaltsam zurück zu erobern.
Obwohl der 14. Dalai Lama im Exil leben muss, hat er großes
Interesse in vielen Menschen dieser Erde für den Buddhismus
geweckt.
Die Lehre und Praxis der Buddhisten beinhaltet, sich durch ethisches
Verhalten,
die Entwicklung von Mitgefühl und dadurch bedingt zu einer
Weisheit zu
gelangen, die vom ewigen Kreislauf des Leidens befreit.

Vortrag 1986 in Wien anläßlich der Internationalen
Weltfriedenskonferenz:
"... Wenn es uns gelingt, mit den Menschen mit ganz normalen Menschen
ins Gespräch zu kommen und eine echte Kommunikation
anzuknüpfen, werden wir sofort feststellen, daß hinter allen
individuellen Problemen eine große Fähigkeit des Verstehens,
des Lernens, des Mitfühlens, der Hingabe und Zielstrebigkeit
liegt. Diese Fähigkeit zu wecken und auszubilden ist unsere
Aufgabe. Daß sie überhaupt existiert, ist unsere Hoffnung."

Aus einer berühmten Lehrrede des
Buddha an die Bewohner der Stadt Kalama:
"Geht Kalamer, nicht nach Hörensagen, nicht nach
Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der
Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen
Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten
Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck
persönlicher Vorzüge, nicht
nach der Autorität eines
Meisters!
Wenn ihr aber Kalamer, selber erkennt: Diese Dinge sind unheilsam, sind
verwerflich, werden von Verständigen getadelt. Und, wenn
ausgeführt und unternommen, führen sie zu Unheil und Leiden,
dann oh Kalamer, möget ihr sie aufgeben."
Anguttara-Nikaya III, 66, Kalama-Sutta


Black Elk /
Hehakà Sapa, Ogallal-Sioux
Black Elk war ein Mann des Friedens. Sein Leben lang warb er für
Verständnis und Toleranz. Er lebte als Schamane und Heiler und
verbreitete
sein Wissen.
Sein Ansehen war so groß, dass viele weiße Autoren
zahlreiche Bücher über ihn schrieben
Black Elk: "Friede"
Der erste Friede,
der wichtigste ist der,
welcher in die Seelen der Menschen einzieht,
wenn sie ihre Verwandtschaft,
ihr Einssein mit dem Universum begreifen
und inne werden,
daß im Mittelpunkt der Welt
das große Geheimnis wohnt,
und daß diese Mitte tatsächlich überall ist.
Sie ist in jedem von uns.
Dies ist der wirkliche Friede,
alle anderen sind lediglich
Spiegelungen davon.
Der zweite Friede ist der,
welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird.
Und der dritte ist der zwischen Völkern.
Doch vor allem sollt ihr verstehen,
daß es nie Frieden
zwischen Völkern geben kann,
solange nicht der erste Friede vorhanden ist,
welcher, wie ich schon oft sagte,
innerhalb der Menschenseelen wohnt!
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