Frieden
     Texte und Gedichte

Frieden ist nicht nur ein Wort!

Frieden ist ein existenzielles Bedürfnis aller Menschen dieser Erde. Aller Menschen? - Ja, auch die Machtbesessenen wollen den Frieden. Aus Angst, ihren Einfluss, ihr Land zu verlieren, wählen sie jedoch Strategien, die den Frieden verhindern. Frieden braucht Mut!

Ein Wort ist nicht nur ein Wort, durch ein Wort wird ein Kontext hervorgerufen, es beginnt zu leben, bezeichnet reale Dinge, Situationen und Vorfälle. Wird ein Wort nicht mehr benutzt, verschwindet damit auch der Hintergrund. Frieden ist ein elementares Wort - das Pendant dazu sollten wir tilgen - es wird auf dieser Website nicht erscheinen.



Warum nur können die Menschen
nicht friedlich miteinander leben???

Es ist immer wieder erstaunlich, zu erfahren, wozu die Menschen fähig sind und was sie dazu antreibt aus Machtgier ihre Mitmenschen zu verletzen, zu töten. Ich kann mir gut vorstellen, wie es den Menschen geht, die in Syrien, im Jemen, im Irak und in Ägypten gelebt haben und die jetzigen Eskalationen verfolgen.

Warum nur kann so etwas geschehen???
Ich glaube, dass in jedem Menschen das Gute und das Böse vorhanden sind. Wir gehören wohl zur schlimmsten Art der Säugetiere.
Das Geheimnis unserer DNA ist noch lange nicht vollständig entschlüsselt. Wir tragen die Gene der Ur-Eva in uns und sämtliche Erfahrungen, die im Laufe der Menschheits-Geschichte gemacht wurden. Wird eventuell auch die Seele des Menschen weiter vererbt? So könnte es sein, dass Menschen geboren werden, die mehr Gutes in sich tragen und andere Menschen mehr Böses.

Machthunger und Habgier sind wohl die gefährlichsten Ratgeber. Meiner Meinung nach steckt "Angst" dahinter. Angst davor, sein Hab und Gut zu verlieren, seinen Einfluss zu verlieren, sein Gesicht zu verlieren ... Das Überleben seiner Art zu sichern, ist wohl der Antrieb. Das ist auch bei den Tieren so; sie verteidigen ihr Nest, ihr Terrain.
Doch die Menschen sind schlimmer.

Eine Zeile aus dem Lied "Wann ist denn endlich Frieden" von Wolf Biermann:
"Es sind nicht die Ketten
es sind nicht die Bomben
es ist ja der Mensch, der die Menschen bedroht" ...

Wer ist in der Lage, Menschen zu leiten, zu führen, um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten?
Die Demokratie tut sich schwer damit, zu Viele müssen zu einer gemeinsamen Lösung finden. Auch dort ist die Angst vor falschen Entschlüssen groß; es kommt zu faulen Kompromissen.

Ob König oder Diktator? Mit viel Glück regiert eine Zeit lang ein humaner Mensch; doch er könnte  Neid und Missgunst auf sich ziehen, wird gestürzt oder gar ermordet. Das kann einem Despoten auch passieren, wenn auch aus anderen Gründen
... und wie sieht es mit den jeweiligen Nachfolgern aus?

Bliebe noch der "Rat der Weisen". Ich habe mal eine Aufführung der Shaolin-Mönche erlebt, in der ja auch erzählt wird, wie die Hierarchie der Mönchs-Gemeinschaft aufgebaut ist. Die Mönche müssen mehrere Stufen erklettern, Prüfungen ablegen, vor allem wird auch der Charakter geprüft. Nur mit tadellosem Charakter kommen sie Stufe um Stufe weiter, gelangen in den "Rat der Weisen".
Meiner Meinung nach ein Überlegenswerter Weg. Müssten alle unsere Politiker solche Hürden überwinden, um in einem "Rat der Weisen" zu gelangen ... sähe es vielleicht besser aus.

Was wäre, wenn alle Menschen das Land verlassen würden, wo sie unterdrückt, gefoltert, niedergemetzelt werden?
Der jeweilige Despot würde allein auf seinem "Thron" sitzen, könnte keine Grenzen mehr kontrollieren, müsste sich selbst was kochen ... eine schöne Vorstellung.
Wozu überhaupt noch Grenzen, die kontrolliert werden müssen???
Die Menschen aller Völker, aller Rassen sind inzwischen vermischt und somit vereint.

Die Aufrüstung in Europa und anderen Ländern macht mir Angst. Dort wo Waffen sind, werden sie auch irgendwann eingesetzt. Vielleicht muss auch ich eines Tages auswandern ...

Das sind wohl auch die Gründe, die "gute" Menschen davon abhalten, sich in den Vordergrund zu stellen, gar Politiker zu werden. In ihrem familiären Umfeld kümmern sie sich um den Frieden. Da ist die Mutter, die ihrem Kind den Respekt vor allem Leben vorlebt. Da sind die Menschen, die ihre Heimat verlassen, um woanders friedlich leben zu können.

Was uns bleibt, ist die Hoffnung, dass in den Herzen aller Menschen das Licht heller wird. Denn dort wo Licht ist, kann kein "Dunkel" bestehen.



Abgebremst

Wo fängt der Respekt vor dem Leben an?
Mir fällt das Vogelei ein, das ich als Kind unter meiner Achselhöhle ausbrüten wollte, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass, wenn ich es dort ausbrüte, daraus ein Wundervogel wird. Das Ei zerbrach, darüber war ich sehr erschrocken. Ich hatte Leben zerstört! Ein Vogel, das war mehr als eine Fliege!

Mehr Leben als eine Fliege?

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Friedens - Kinder

Wo beginnt Frieden?

Bei dem Baby im Mutterleib, das gestreichelt wird.
Bei dem Kind, das von Beginn an Liebe, Güte und Geduld erfährt.
Bei dem Jugendlichen, der in unsicheren, schwierigen Phasen verständnisvoll begleitet wird.

Eltern, die ihrem Kind den Respekt vor dem Leben "vor leben", entwickeln im Kind eine Hemmschwelle gewalttätig zu werden, wecken das Bedürfnis ein friedliches Leben zu führen.

... denn Kinder lernen durch Nachahmung.



Frieden braucht Mut

Diesen Mut bringt der Buddhismus auf:
Obwohl der Buddhismus Opfer von Gewalt und Verfolgung war (Christentum, Islam, Stalinismus, Maoismus u. a.) gab es keine gewaltsame Gegenwehr, keine Rache-Akte.Obwohl er dadurch riesige Verbreitungs- gebiete verloren hatte, versuchte er nie, diese gewaltsam zurück zu erobern.
Obwohl der 14. Dalai Lama im Exil leben muss, hat er großes Interesse in vielen Menschen dieser Erde für den Buddhismus geweckt.

Black Elk (Hehakà Sapa, Ogallal-Sioux) war ein Mann des Friedens. Sein Leben lang warb er für Verständnis und Toleranz. Er lebte als Schamane und Heiler und verbreitete sein Wissen. Sein Ansehen war so groß, dass viele weiße Autoren zahlreiche Bücher über ihn schrieben.

Der Text "Friede" von Black Elk beinhaltet weise Überlegungen zum Thema Frieden.
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Frieden - Gedanken und Gedichte


Solange
  Menschen für den Frieden auf die Straße gehen

Solange
  Philosophen, Schriftsteller über die Möglichkeit
  einer friedlichen Welt nachdenken, sie formulieren

Solange
  Politiker NEIN sagen können

Solange der neue Tag friedlich beginnt, besteht die große Hoffnung,
dass wir Menschen werden.

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